Ausbildung

Die Lehre zur Goldschmiedin / zum Goldschmied

Wer einen kreativen Beruf sucht und handwerkliches Fingerspitzengefühl mitbringt, kann im Gold- und/oder Silberschmiedehandwerk hochwertige Schmuckstücke entwerfen und von der Skizze bis zum fertigen Schmuck umsetzen. 

Das Goldschmieden ist einer der vielfältigsten Handwerksberufe. Es braucht sehr unterschiedliche technische Fähigkeiten und den Willen zur Gestaltung, um ein schönes, handwerklich gelungenes Schmuckstück an die Frau oder den Mann zu bringen. Kein anderer Beruf ist weniger entfremdet; vom Legieren des Goldes bis zum fertigen Ergebnis liegt alles in einer Hand.

 

Die harten Fakten:

 

  • Aufgrund seiner vielfältigen Techniken dauert die Ausbildung 3½ Jahre.
  • Das Ausbildungsentgelt liegt im 1. Ausbildungsjahr bei 220.- Euro, im 4. bei 320.- Euro. Der Besuch der Berufsschule ist obligatorisch.
  • Sitz der Berufsschule sowie Prüfungsort ist Oldenburg
Wer die Praxis übt, ohne sich vorher mit der Theoerie beschäftigt zu haben, gleicht einem Steuermann, der sein Schiff ohne Kompass und Steuer besteigt und nun nicht weiß, wohin er fährt.
(Leonardo da Vinci)

  • Es gibt keinen Rahmentarif, also auch keine tariflich geregelten Arbeitszeiten, normal ist eine 40 Stundenwoche, letztendlich gelten betriebliche Vereinbarungen.

 

            Die weichen Fakten:

 

  • In Oldenburg-Ostfriesland- Bremen und Umgebung legen in jedem Jahr 10-12 Goldschmiede eine Gesellenprüfung ab, entsprechend viele Stellen werden in aller Regel neu besetzt. Darauf bewerben sich eine Menge Kandidaten. Zeichnen sollte man können, einen Hang zu feinmotorischen Bewegungen haben und eine ästhetische Vorstellung. Ein intakter Rücken und gute Augen sind Voraussetzung.
  • Wer sagt, ”ich will, ich will, ich will”, wird sicher eine Lehrstelle finden. Es gibt auch die Möglichkeit, an einer Staatlichen Schule eine Ausbildung zu absolvieren; danach ist man im Gestalten relativ fit, handwerkliche Routine muss man allerdings anschließend in einem Handwerksbetrieb in einer "Anschlusslehre" erwerben.
  • Link: Goldschmiedeschule Pforzheim 
  • Link: Staatliche Zeichenakademie Hanau
  • Wer noch Fragen hat, fragt den nächsten Goldschmied oder wendet sich an die Innung.

Mit der Ablegung der Gesellenprüfung bietet sich die Möglichkeit, die Meisterprüfung zu absolvieren und damit den Weg in die berufliche Selbständigkeit zu beschreiten. Es können sich aber auch weitere Perspektiven eröffnen, wie beispielsweise die Weiterbildung zum Restaurator oder ein anschließendes Hochschulstudium in der Fachrichtung "Schmuckdesign"

Vom Handwerk kann man sich zur Kunst erheben....
.....vom pfuschen nie!

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